informelles lernen

Wikis, RSS und andere Dinge in Unternehmen

Das Jahr beginnt mit einem Haufen Arbeit. Was ja nicht schlecht ist. Unter anderem hatten wir am 17. Januar unseren Kunden-Workshop zum Thema »Wikis in Unternehmen einführen«. Diesmal war auch ein lieber Bloggerkollege mit dabei: Stephan List, der das Blog Interessante Zeiten und das Toolblog betreibt.

Sektionen: 

Unternehmen unterstützen offene Wikis

Wikis sprießen weiterhin wie Pilze aus dem Boden. Und auch Unternehmen entdecken offene, freie Wikis für sich. Mein Herz hängt immer ein wenig an der Landwirtschaft, und darum freue ich mich besonders, dass die AMAZONEN-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG ein Wiki für die Landwirtschaft aufbauen: Agripedia. Die Inhalte der Agripedia stehen wie bei der Wikipedia unter der offenen GNU Free Document Licence (GFDL).

E-Learning-Blog: 

Thema informelles Lernen auf der SCOPE - The Future of Learning

Die Hintergründe zum Thema informelles Lernen sind von der Wissenschaft eigentlich schon recht gut beleuchtet. Dohmen berichtet beispielsweise von wissenschaftlichen Veröffentlichungen dazu in den U.S.A aus den 50-er Jahren. Es ist also klar, dass informelles Lernen sehr wichtig ist. Paradoxer Weise hat es aber nicht seinen Niederschlag in schulischen und betrieblichen Bildungsstrategien gefunden.

Es hakt also an der Realisierung von Lernarrangements, die Aspekte des informellen Lernens berücksichtigen. Und das ist der Grund, warum es mir in erster Linie um praxisnahe Ideen geht, wie man informelles Lernen in Weiterbildungsstrategie einbauen kann. Dazu möchte ich ein paar Vorschläge machen, die man dann in der Kleingruppe ausarbeiten kann, zum Beispiel:

Sektionen: 

Stephen Downes zu Zukunft des E-Learnings

E-Learning 2.0 in Development - das war Thema von Stephen Downes auf der Innovations in Learning Conference von Brandon Hall. Ich frage mich ja, wie man Zuhörer bei einem Vortrag fesseln kann, wenn man dabei satte 70 »Folien« zeigt. Der Vorteil für uns Nicht-Teilnehmer ist aber, dass die Folien so gut wie selbsterklärend sind:

Web 2.0, Bildung und staatliche Förderung - geht das zusammen?

Interessant sind die Beiträge von Jan Schmidt und Jochen Robes über den Bericht der Expertenkommission Bildung mit neuen Medien: »Web 2.0: Strategievorschläge zur Stärkung von Bildung und Innovation in Deutschland«. Als ich vom Thema zum ersten mal gelesen hatte, musste ich ja fast ausrufen: »Oxymoron! Oxymoron!«

Beratungsansatz Wiki-Einführung

Lassen Sie sich unterstützen (NIH-Syndrom!)

  • Das Wiki-Prinzip ist bestechend einfach
  • Beratung sollte entsprechend unaufwändig sein
  • Wiki-Einführung ist in geringem Maße ein technischer Prozess, hauptsächlich geht es aber um Organisationsentwicklung!
  • Wenn man keine OE hat oder keine Erfahrung mit Wikis vorhanden sind, holen Sie sich Unter
Taxonomy upgrade extras: 

Wikis, yeah

Wir hatten letztes Jahr ein paar schöne kleine Projekte zur Einführung von Wikis in Unternehmen. Deswegen hatten wir uns auch schon eine Folgeveranstaltung unseres Wiki-Workshops vorgenommen. Auf der Learntec war das dann auch immer wieder Gesprächsthema. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da es mir ein wenig Sicherheit gibt, dass wir mit unserem Angebot und unserer Kompetenz richtig liegen.

Förderprogramm für informelle Qualifizierungsprojekte

Mmh, ich habe eben tatsächlich etwas länger darüber nachgedacht, wie wir bei Nitor uns da ernsthaft und nachhaltig einbringen könnten (und nicht einfach nur Fördermittel abgreifen):

Mit der Renaissance des Lernens in der Arbeit ist ein grundlegender Wandel der beruflichen Bildung verbunden: Im Vordergrund stehen nicht mehr Zentralisierung und Systematisierung, sondern Flexibilisierung und Orientierung an realen Arbeits- und Geschäftsprozessen.

E-Learning-Blog: 

Seiten